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Die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist für viele eine mühevolle Aufgabe und dennoch von entscheidender Bedeutung. Schließlich handelt es sich bei diesem Entschluss um das höchste Gut des Menschen, die Gesundheit. Welcher Anbieter einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Frage kommt, hängt von vielen Kriterien ab. Ein Beispiel ist vor allem die Familienplanung und die Krankenversicherung der Kinder. Aus diesem Grund sind vor dem Eintritt bzw. vor einem Wechsel der Krankenversicherung umfassende und aktuelle Informationen sehr wichtig, da der geeignete Versicherungsschutz in diesem Bereich immer von individuellen Begebenheiten und Bedürfnissen abhängig ist.
Fällt die Entscheidung auf eine private Krankenversicherung, muss jedoch geklärt werden, ob der Wechsel in eine private Krankenversicherung überhaupt möglich ist. Dabei unterscheidet der Gesetzgeber nach Berufsgruppen und Einkommen.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung kennt die private Krankenvollversicherung (PKV) nur freiwillig Versicherte. Sie muss sich daher am Markt behaupten und durch ihr Leistungsangebot und ihre Beiträge überzeugen. Bei den gesetzlichen Krankenkassen sind die meisten pflichtversichert.
Arbeitnehmer mit einem Einkommen unterhalb der sog. Einkommensgrenze haben keine Wahl, sie müssen einer gesetzlichen Krankenkasse beitreten und können darüber hinaus lediglich private Zusatzversicherungen abschließen. Diese Versicherungspflichtgrenze liegt im Jahr 2006 bei 47.250 Euro Jahreseinkommen bzw. 3.937,50 Euro Monatseinkommen. Bis zum Jahre 2003 war diese Grenze noch identisch mit der Beitragsbemessungsgrenze, ist nun davon aber losgelöst zu betrachten. Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber auch zur privaten Krankenversicherung den sog. Arbeitgeberzuschuss.
Wer mehr verdient, kann zur Privaten Krankenversicherung wechseln. Gerade Gutverdiener haben einen finanziellen Vorteil, da ihre Beiträge nicht wie bei der gesetzlichen Kasse nach dem Einkommen sondern nach dem Alter, den gewünschten Leistungen und dem momentanen Gesundheitszustand ermittelt wird. Selbständige und Freiberufler haben es einfacher und generell die Möglichkeit, sich in der PKV zu versichern. Besonders junge Selbständige können im Vergleich zur gesetzlichen Krankenlasse Beiträge sparen, wenn sie sich privat versichern.
Tipp: Wer sich im Tarifdschungel der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen allein nicht zurechtfindet, kann sich kostenlos einen Vergleich für die private Krankenversicherung anfordern lassen und sich somit einen Überblick verschaffen.
Weitere Informationen finden sich auch auf Wikipedia.
(Stand der Datenbank: 06.09.10
) Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit kann jedoch nicht übernommen werden.
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